Zumikons Freiwillige feierten im Circus
Im Jahr der Freiwilligen durften sich rund 190 Freiwillige für einmal bedienen lassen: Von Behördenmitgliedern im Circus Monti in Zürich. Da feierte die Gemeinde Zumikon seine zahlreichen Freiwilligen mit einem rauschenden Fest.
Text und Bilder: Willy Neubauer
Der Fahrer des Rotkreuz-Fahrdienstes, der immobile Mitbewohner zum Arzt chauffiert war ebenso da wie die Frauen, welche die Kleider- oder Spielzeug-Börse im Dorf betreiben. Oder die Frauen des Frauenvereins, die am ersten Dorfmärt des Jahres die Velobörse durchführen, deren Erlös einem guten Zweck zugeführt wird (dieses Jahr erhielt Tixi, der Fahrdienst für Behinderte rund 1'000 Franken). Die Vertreter der Harmonie, die mit ihren Konzerten die Menschen erfreuen und am Muttertag mit ihrem Ständchen die Mütter und Grossmütter auf dem Dorfplatz ehren, genossen den Abend. «Senioren für Senioren» war anwesend. Diese Institution hilft mit ihren mannigfaltigen Dienstleitungen älteren Mitbewohnern, länger in ihren vier Wänden leben zu können. Der Verschönerungsverein feierte mit, der in Fronarbeit an den schönen Plätzen Zumikons Bänklein und Feuerstellen installiert, welche die Allgemeinheit unentgeltlich benutzen kann. Kurz, ein Teil der guten Seelen, welche mit ihrer unentgeltlichen Arbeit Zumikon lebendiger, nachbarschaftlicher und lebenswerter gestalten, feierten ihren Dienst am Nächsten mit einem grossen Fest.
Unbezahlbare Freiwiligenarbeit
Eigentlich sei die Arbeit der Freiwilligen ja unbezahlbar, meinte Gemeindepräsident Hermann Zangger in seiner Festrede. Denn all die Dienstleistungen der Freiwilligen würden sich schweizweit pro Jahr auf rund 5 Milliarden Franken belaufen. Und das wäre in diesem Umfang schlicht nicht mehr bezahlbar. Auch Gemeinderätin Milena Danielsen dankte allen, die zum guten Zusammenleben des Dorfs am Chapf beitragen. Und dann durften sich alle an den feinen Häppchen gütlich tun, die Toni Küng und seine Crew von Zumis Bistro servierten. Um sich danach von der jungen Mannschaft des Circus Monti unterhalten zu lassen. Übrigens, die Circus-Show ist absolut sehenswert und ihr Highlight, der Clown, demonstriert zwerchfellerschütternde Akrobatik – und das immer am Rande des Absturzes. Nicht abgestürzt sind die Freiwilligen, welche den Abend sichtlich genossen haben und sich am späteren Abend zufrieden auf den Heimweg machten.
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