Der Kampf gegen den Rauch
An der letzten Übung der Feuerwehr ging es darum, einen Brand an verschiedenen Stellen eines Wohnhauses zu löschen. Und die Bewohner zu retten, bevor sie eine Rauchvergiftung erlitten.
Text und Bilder: Willy Neubauer
Und wie immer hat die Feuerwehr ihre Aufgabe mit Bravour gelöst. Das Haus Mettlen 10, das einem Neubau weichen muss und nicht mehr bewohnt ist, wurde tüchtig eingeräuchert. Figuranten riefen vom Balkon her nach Hilfe. Klar, sie mussten mit der Autodrehleiter gerettet werden. Aber die Strasse ist steil. Die Umgebung des Gebäudes gleicht einem Bienenhaus. Männer und Frauen in Orange eilen im organisierten Chaos durcheinander. Ein Verwundetennest wird eingerichtet. Der Landeplatz für REGA-Helikopter installiert. Dichter Rauch quillt aus dem Gebäude. Schläuche werden verlegt, Motoren brummen. Die Strasse ist abgesperrt.
Jeder Handgriff sitzt
Die Autodrehleiter wird ausgefahren, zwei Feuerwehrmänner stehen im Korb, aus dem dicken Schlauch schiesst das Wasser. Vor der Haustür wird das Gebläse installiert, das den Rauch abzieht. Befehle ertönen, jeder weiss, was er zu tun hat. Die Feuerwehrleute mit den Atemschutzgeräten und den Taschenlampen an den Helmen entern das Haus und werden vom Rauch verschluckt. Nach einer endlosen Weile spuckt sie das Haus wieder aus, auf den Bahren liegen verletzte Bewohner, die unverzüglich versorgt werden. Langsam zieht die Nacht herauf. Jetzt dürfen die Zaungäste das Haus besichtigen. Es ist unglaublich verwinkelt. Ein Wunder, dass die Feuerwehr alle Verletzten gefunden und gerettet hat. Gut, dass es die Frauen und Männer in Orange gibt. Gut, dass sie den Ernstfall immer wieder üben. Gut, dass dabei Fehler passieren, aus denen man lernen kann. Kompliment an Kommandant Eberli und die ganze Mannschaft für den riesigen Einsatz im Dienste Zumikons.
Hier gehts zur Bildgalerie
>>top