Brand im Altersheim schnell unter Kontrolle
Die Feuerwehr Zumikon/Küsnachterberg hat bei ihrer Hauptübung den fiktiven Brand in der Tiefgarage der Altersresidenz Zumipark schnell gelöscht und betroffene Insassen medizinisch versorgt.
Text und Bilder: Willy Neubauer
Sie kommen ohne Blaulicht und Sirene, die Männer und Frauen in Orange der Feuerwehr Zumikon. Es ist ja «nur» eine Übung. Am Zielort, der Altersresidenz Zumipark, wird die Lage zuerst kurz besprochen. Und dann geht es Schlag auf Schlag. Autobrand in der Tiefgarage, starke Rauchentwicklung in das Heim. Die Männer montieren den Atemschutz, entern die Tiefgarage. Das Gebläse wird in Stellung gebracht. Dichter Rauch quillt aus der Garage. Das Schild bei der Einfahrt «Hier gilt ab sofort Rauchverbot» ist vor lauter Rauch kaum mehr zu erkennen. Unterdessen stellt der Sanitätszug sein Zelt auf. Es wird aufgeblasen wie eine Luftmatratze und steht innert kürzester Zeit. Die ersten Verletzten werden hereingeführt und versorgt. Jeder Handgriff sitzt, alles geschieht schnell und professionell. «Das Problem beim Zumipark ist, dass hier viele betagte Menschen wohnen und ein Teil immobil ist. Und, dass sich das Gebäude über mehrere Stockwerke erstreckt», erklärt der neue Kommandant Roland Eberli, der seine erste Hauptübung als Verantwortlicher erlebt.
Gute Zusammenarbeit mit der Heimleitung
Die Zusammenarbeit mit der Heimleitung sei sehr wichtig, damit man wisse, in welchem Zimmer noch Insassen evakuiert werden müssten. Eberli begrüsst es, dass Zumipark-Leiter Urs Ruoss auf ihn zugekommen ist und gefragt hat, ob man nicht eine Übung im Zumipark durchführen könne. So sei die Arbeit real, meint Eberli, der mit dem Einsatz seiner Männer und Frauen zufrieden ist. «Es hatte auch einige Fehler drin, aber das muss sein, nur so können wir lernen. Wir haben zuwenig Übungen pro Jahr, dass wir eine perfekte Show hinlegen können», zieht Eberli sein Fazit. Die gesamte Feuerwehr, insgesamt 70 Mann/Frau sind ausgerückt. Davon sind 45 Zumiker und 22 Feuerwehrleute vom Küsnachterberg. Deshalb war auch der Sicherheitsvorstand von Küsnacht, Noldi Reithaar, an der Übung als Gast anwesend, genauso so wie sein Zumiker Pendant, Gaston Guex. Beim anschliessenden Imbiss, währschaftem Fleischkäse und «Härdöpfelsalat» und dem gemütlichen Zusammensitzen war es dann an den Politikern, den guten Einsatz zu verdanken. Gut zu wissen, dass die Feuerwehr eine verschworene Einheit ist, auf die man sich in jedem Fall verlassen kann.
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